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Für uns in Mecklenburg-Vorpommern
Leben in der DDR

Der Frieden muss verteidigt werden, der Frieden muss bewaffnet sein

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Der erste März ist in der DDR der Tag der NVA, der Nationalen Volksarmee gewesen. Mit Flottenparaden an der Ostsee wurde dieser Tag stets groß gefeiert. Vor 50 Jahren, am ersten März 1956, nahm das Ministerium für Nationale Verteidigung seine Arbeit auf. Bereits am ersten Mai paradierten Einheiten der NVA in Berlin. Im Januar 1956 hatte die Volkskammer das "Gesetz über die Schaffung der Nationalen Volksarmee und des Ministeriums für Nationale Verteidigung" beschlossen. Der erste Chef des neuen Ministeriums war Generaloberst Willi Stoph.

Armeen in Deutschland Ost und West

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In der Bundesrepublik hatten bereits einige Wochen zuvor die ersten Freiwilligen der westdeutschen Armee ihre Ernennungsurkunden erhalten. 1956, knapp elf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, sind beide deutsche Staaten wieder bewaffnet. Sie stehen sich jahrzehntelang in feindlichen militärischen Bündnissen gegenüber, in der Nato und im Warschauer Pakt.

1990 wird die NVA aufgelöst. Standorte und Ausrüstung werden an die Bundeswehr übergeben. Nach über 30 Jahren Feindschaft sollen Soldaten aus Ost und West eine "Armee der Einheit" bilden. Das NDR Hörfunkprojekt Erinnerungen für die Zukunft zeichnet die 50-jährige Geschichte der NVA nach.

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Forum vom 02.03.2006, 20:15 Uhr

Redaktion und Moderation: Siv Stippekuhl

Reporter: Eva Storrer, Joachim Samse, Gert Steinhagen, Bert Lingnau, Hans-Goerg-Hendrich

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