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Lehrer an Regionalschulen, Gesamtschulen und Gymnasien in Mecklenburg-Vorpommern sollen in einigen Jahren wieder in Vollzeit beschäftigt sein dürfen. Nach Informationen von NDR 1 Radio MV einigten sich Lehrerverbände, Gewerkschaften und Landesregierung endgültig auf ein Ende der Zwangsteilzeit für die Pädagogen. In gut drei Jahren können die Lehrer an weiterführenden Schulen demzufolge wieder zu 92,5 Prozent arbeiten. Ein Jahr darauf, im August 2014, sollten sie dann wieder vollzeitbeschäftigt werden dürfen. Die Lehrer an Grundschulen erhalten dem Bericht zufolge schon zum kommenden Schuljahr einen Vollzeitvertrag, wenn sie es wünschen.
Bereits im Dezember hatte das Bilungsministerium den Lehrerverbänden dieses Vorgehen vorgeschlagen.
Der Verband Bildung und Erziehung sprach von langwierigen Verhandlungen. Der Vorsitzende des Philologenverbandes, Jörg Seifert, sagte NDR 1 Radio MV, das Ergebnis sei ein Kompromiss. Die Landeschefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Anett Lindner, forderte von der Landesregierung nach dann 14 Jahren Teilzeit ein Konzept für die künftige Personalentwicklung an den Schulen.
Die Landesregierung hatte die Teilzeitregelung im Jahr 2000 durchgesetzt, um Entlassungen von Pädagogen angesichts der sinkenden Schülerzahlen zu vermeiden.
Zunächst darf voraussichtlich an Grundschulen wieder Vollzeit unterrichtet werden. (Meldung vom 10.12.2009)
Vom kommenden Jahr an erhalten junge Lehrer finanzielle Anreize. (Meldung vom 25.08.2009)
Der Vorsitzende der CDU in Mecklenburg-Vorpommern Seidel hat dem Land von einem weiteren Rechtsstreit um die Arbeitszeit für Lehrer abgeraten.